Filesharing
Peter Sunde hofft, dass The Pirate Bay versinkt. Und letzten Endes wirds eine neue Dimension des Filesharings geben.
Peter Sunde alias BrokeP ist einer der bekanntesten, der vier Gründer von der Filesharing Plattform The Pirate Bay, die im Jahre 2003 in Schweden gegründet worden. Nun meldet er sich in einem Interview zu Wort und meint: “Es sei an der Zeit für eine neue Dimension des Filesharings”.
Peter Sunde Kolmisoppi is the most outspoken of the four men who founded BitTorrent tracker site The Pirate Bay in Sweden in 2003. In April last year Sunde, AKA BrokeP, saw a verdict go against him, Carl Lundström, Frederik Neij and Gottfrid Svartholm Warg. They were all found guilty by a Swedish court of being accessories to breaching copyright laws. Immediately after that ruling, the men said they would appeal the judgment. Sunde has been in London this week in his self-appointed role as ‘activist’, and while here, he caught up with El Reg.
“Sunde is hoping The Pirate Bay will sink. He claims to have very little involvement with the infamous website these days. Instead Sunde is residing in Berlin beavering away at a new project, while continuing to grumble about the “big, evil” record industry.”
Die ersten Iron Man 2 – Torrent Tracker geistern im Netz umher. Qualität ist allerdings recht bescheiden.
Am kommenden 7. Mai startet in den US-Kinos Iron Man 2. In Deutschland geht´s bereits ein Tag früher los (6. Mai 2010).
Nun tauchten in den vergangenen Tagen bereits die ersten Torrent-Tracker im Netz auf und ermöglichen es den Film bereits vor offiziellem Release Online zu sehen. Gut möglich – dass es sich hierbei um mit Hand-Video Kamera Aufnahmen von der Weltpremiere am 26. April 2010 in Los Angeles handelt. Die Qualität der Aufnahmen lässt allerdings zu wünschen übrig, was den Filmgenuss ersichtlich schmälern dürfte.
Im Sequel zum Iron Man aus dem Jahre 2008, dreht sich weiterhin alles um Tony Stark (gespielt von Robert Downey, jr.). Presse, Regierung und Öffentlichkeit drängen den “Helden” und Waffen Mogul dazu, seine Ausrüstung der Welt vorzustellen. Stark weigert sich allerdings- aus Angst, die Informationen können in die falschen Hände gelangen. Wo er nicht ganz falsch liegt .. Waffenkonstrukteur Justin Hammer und der Kriminelle Vanko haben es auf Stark abgesehen.
(Un)bekannte Porno Stars müssen auch Ihre Steuern zahlen, und Sie wollen nicht dass Ihre Filmchen so ohne weiteres kostenlos zum Download angeboten werden. Also starten Sie gemeinsam einen Video Aufruf per Youtube, unter dem Motto “We work hard to entertain you.”
Wo Sie recht haben, haben Sie recht. Hier das Video:
(Youtube)
Damit endlich mal dieser Abmahnmissbrauch ein jähes Ende findet – wenngleich die Zeiten der willkürlichen Welle (um die Jahrtausendwender) zwar schon sehr stark abgenommen hat. Ein Urteil des Amtsgerichtes Frankfurt …
Anwaltskosten der Abmahnung wegen Urheberrechtsverletzung an Musik-CD-Album durch Filesharing auf 100 Euro festgesetzt:
§ 97a – Abmahnung – UrhG
(2) Der Ersatz der erforderlichen Aufwendungen für die Inanspruchnahme anwaltlicher Dienstleistungen für die erstmalige Abmahnung beschränkt sich in einfach gelagerten Fällen mit einer nur unerheblichen Rechtsverletzung außerhalb des geschäftlichen Verkehrs auf 100 Euro.
Wo die Tage – dank einer neuerlichen Studie – schon festgestellt worden ist, dass der klassische Filesharer zwischen 20 und 39 Jahren ist, versucht man nun den “potentiell-bösen” Nachwuchs direkt auf die richtige Bahn zu bringen. Man betreibt Aufklärung ..
Zum Welttag des Buches (23.04.) stellte der Branchenverband “Börsenverein des deutschen Buchhandels” gestern ein Flashgame ins Netz, welches 8-12 jährige Kinder für das Thema “Raubkopien” und ihre (angeblichen) Konsequenzen sensibilisieren soll. Thomas Knip vom Online-Verlag Story2go kommentiert.
“Raubkopieren ist okay!” – Zumindest denkt so jeder 4. Deutsche. Das ist das Ergebnis einer neuerlichen Studie aus dem Hause BITKOM bei der rund 1000 Bürger ab 14 Jahren befragt worden sind.
Bei einer Befragung des Instituts Aris kam heraus, dass 25% aller Deutschen Filesharing akzeptieren. Die Mehrheit hält es aber für keinen Kavaliersdelikt und setzt sich für die Verfolgung der RaubMordkopierer ein. Das Thema Abmahnungen wurde bewusst ausgeklammert.
In Hollywood dreht man jetzt völlig am Rad. Nachdem bereits die Tage selbst die US-Regierung einräumen musste, dass “Filesharing” viel zu sehr dramatisiert wird, und auch die Zahlen leicht rückläufig sind, fordert man im Land der Filme Macher, dass extra FBI Agenten abgestellt werden, um der illegalen Verbreitung von Raubkopien (Downloads) ein Ende zu setzen.
Netzsperren und auf Computern installierte Kopierschutzsoftware soll die schwindenden Profite der Branche retten. Außerdem wünscht sich Hollywood FBI-Agenten, um illegale Kopien von Blockbustern zu verhindern.
Zwischen 20 bis 39 Jahren ist der “Typische Filesharer”. Männlich ist er auch noch. Damit widerlegt es das klassische und bis dator trügerische Bild, es seien immer die verantwortungslosen Kinder, die Daten tauschen. So das Ergebnis der neuen Brennerstudie.
Zudem heisst es in dieser, dass Filesharing weiter rückläufig ist.
Der typische Filesharer ist männlich und 20-39 Jahre alt. Von den rund 4,5 Millionen Deutschen, die sich illegal mit Musik, Filmen, Games oder (Hör-) Büchern aus dem Internet versorgen, sind in der Altersgruppe der 20-29jährigen Männer mit 25 Prozent und bei den 30-39jährigen Männern mit 17 Prozent die meisten Filesharer zu finden. Das geht aus der neuen „Brennerstudie“ hervor, die der Bundesverband Musikindustrie am Freitag in Teilen veröffentlicht hat.
Wohl eine der prickelnsten Fragen seiner Zeit. Denn es gibt ja noch immer Justizia und laut dieser ist Bürger solange unschuldig, bis die Schuld bewiesen worden ist. Was muss also ein Rechteinhaber eröffnen, um die Schuld des “Daten Tauschenden” zu belegen?
Das Landgericht Frankfurt am Main hat in einem Urteil vom 22.09.2009 (Az.: 2-18 O 162/09) zu der Frage Stellung genommen, welche Nachweise im Rahmen eines einstweiligen Verfügungsverfahrens ein Rechteinhaber darlegen muss, um seine Rechtsverletzung glaubhaft zu machen.
Sowas hat es in Deutschland noch nicht gegeben. Da gibt doch tatsächlich der italienische Innenminister Roberto Maroni öffentlich zu, er würde ab und an mal Musik aus dem Internet Downloaden, ohne Sie zu bezahlen.
Italiens Innenminister Roberto Maroni brüskiert mit einem gewagten Bekenntnis die internationale Dachorganisation des Bundesverbands Musikindustrie, die IFPI (International Federation of the Phonographic Industry). Der selbst in einer Band musizierende Minister verkündete aus aktuellem Anlass erneut, selbst Musik aus dem Internet zu laden ohne sie zu kaufen.










