Tauschbörse
2003 wurden in Deutschland schätzungsweise 600 Millionen Musik Titel illegal heruntergeladen. 2008 waren es nur noch die Hälfte, plus etwa 100 Millionen legale Downloads. Die Zahl der Internet User stieg im gleichen Zeitraum allerdings rapide. Das würde bedeuten, dass das Interesse der Nutzer, an Musik Downloads eingebrochen ist.
Musik ist Leben. Schon seit Menschengedenken, in Zeiten da wo der Mensch noch in Höhlen lebte, produzieren wir klangvoll komponierte Töne. Und wieder andere lieben es einfach nur Ihr zu lauschen. Der Grund dafür ist so einfach wie simpel. Musik bereichert unseren Alltag. Musik drückt aus, was wir empfinden. Wir leben die Musik die wir hören.
Wie wir hörigen Musik-Fans uns allerdings den Weg zum gewünschten Medium bahnen, ist allerdings unterschiedlich. Einige gehen auf Konzerte, andere hören Radio, kaufen sich die CD´s in Musikläden und wieder andere bedienen sich der reichhaltigen Palette an Musik Plattformen im Internet. Seien es Tauschbörsen, oder Download Plattformen, legaler oder nicht ganz so legaler Natur. Einerlei. Möglichkeiten gibt´s da viele.
Vor einigen Wochen hat der ORF ein sehr interessantes Interview mit dem Harvard-Ökonom Felix Oberholzer-Gee veröffentlicht, dass sich thematisch auf die Kombination “Musik Downloads und kommerziellen Erfolg der jeweiligen Songs” bezieht. Und wie es scheint, so das Ergebnis von Studien, gibt es keinen negativen Effekt zwischen Filesharing und der Musikindustrie.
Der Schweizer Ökonom Felix Oberholzer-Gee, Associate Professor an der Harvard Business School, beschäftigt sich seit Jahren mit den ökonomischen Folgen der Digitalen Wende in der Musik-, Film- und Zeitungsbranche.
In der Vergangenheit sorgte er insbesondere dank seiner Studien für grosses Aufsehen. 2004 veröffentlichte er seine erste “Analyse”. Gemeinsam mit seinem amerikanischen Kollegen Coleman Strumpf widmete er sich der Thematik, wie sich den Tauschbörsen (Filesharing Plattformen) auf den CD Verkauf auswirken.










