P2P
Musik-Streams scheinen P2P-Plattformen den Rang abzulaufen. Bei einer Umfrage gaben 54 Prozent der Befragten an, mit dem illegalen Downloaden von Musik aufgehört zu haben. Des Streaming wegens.
Einerlei der Debatte wegen, ob und welche Auswirkungen illegales Filesharing auf die Musik Industrie hat, steht fest, dass im digitalen Zeitalter, sowohl die Art und Weise wie Musik konsumiert wird, verändert hat, ebenso die Möglichkeiten des Konsums im Internet.
Musik Streams, seien es Radio-streams, Playlisten bei Youtube oder andere Plattformen, wurden und werden immer mehr zur bevorzugten Methode, Musik zu hören. Sie sind einfach zu nutzen und vor allem eines: Kostenlos!
Eine holländische Studie der Universtität Amsterdam berichtet, dass Sie keinen Beweis dafür finden konnten, dass Filesharing die Musik Verkäufe drosselt. Vielmehr sind Filesharer vielleicht gar die besseren Kunden!
Professor Nico van Eijk von der Universität Amsterdam, Holland, kam bei seiner neuerlichen Studie zu einem erstaunlichen Ergebnis. Erstaunlich deswegen, weil Sie auf den ersten Blick irgendwie unlogisch klingt.
In seiner Ausfertigung (die es hier nachzulesen gibt) schreibt er:
“Only part of the decline in music sales can be attributed to file sharing. Despite the losses for the music industry, the increased accessibility of culture renders the overall welfare effects of file sharing robustly positive,”
Mit anderen Worten: Nur ein geringer Teil der rückläufigen Musik Verkäufe kann auf Filesharing zurückzuführen sein. Tatsächlich sind Filesharer vielleicht die besten Kunden der Musikindustrie.
Aus Anlass den vorliegenden Ergebnissen einer neuen Umfrage, nach denen Internet User, die Filme, Musik und Fernsehserien downloaden, auch für Downloads bezahlen würden, wenn dies kostengünstig und bequem möglich wäre, kommentierte der Chef der Australian Federation Against Copyright Theft: “Man müsse erst die Piraterie massiv reduzieren, damit die Unterhaltungsindustrie ein derartiges Paid Modell auf dem Markt etablieren könnte”.
Eine neue Umfrage in den USA, die im Auftrag von news.com.au und des Forschungsinstitut CoreData durchgeführt worden ist, hat ergeben, dass “Piraten” für Downloads bezahlen würden, wenn Sie denn eine bequeme und insbesondere günstige Plattform zum legalen Download anbieten würden.
Insgesamt haben 7.000 Menschen an dieser Umfrage teilgenommen, die in den vergangenen 12 Monaten Daten per Filesharing getauscht haben. Als Sie gefragt worden sind, ob Sie denn für einen Service zahlen würden, der TV Shows, Filme oder Musik anbietet, antworteten etwa 2/3 der Befragten, dass Sie dazu bereit wären.
Peter Sunde hofft, dass The Pirate Bay versinkt. Und letzten Endes wirds eine neue Dimension des Filesharings geben.
Peter Sunde alias BrokeP ist einer der bekanntesten, der vier Gründer von der Filesharing Plattform The Pirate Bay, die im Jahre 2003 in Schweden gegründet worden. Nun meldet er sich in einem Interview zu Wort und meint: “Es sei an der Zeit für eine neue Dimension des Filesharings”.
Peter Sunde Kolmisoppi is the most outspoken of the four men who founded BitTorrent tracker site The Pirate Bay in Sweden in 2003. In April last year Sunde, AKA BrokeP, saw a verdict go against him, Carl Lundström, Frederik Neij and Gottfrid Svartholm Warg. They were all found guilty by a Swedish court of being accessories to breaching copyright laws. Immediately after that ruling, the men said they would appeal the judgment. Sunde has been in London this week in his self-appointed role as ‘activist’, and while here, he caught up with El Reg.
“Sunde is hoping The Pirate Bay will sink. He claims to have very little involvement with the infamous website these days. Instead Sunde is residing in Berlin beavering away at a new project, while continuing to grumble about the “big, evil” record industry.”












