Musik
In Österreich sind Downloads weitmehr als eine rechtliche Grauzone als anderswo. Nun denken die Grünen im Nachbarstaat über eine Download Flatrate nach: “Für 5 bis 10 Euro soll jeder Internetnutzer soviel und das herunterladen können, wie Ihm beliebt.”
Die Grünen haben einen sehr interessanten Vorschlag in Österreich am Start. Die Rede ist von einer “Download Flatrate”. Sowas wie einem Freibrief für alle, die aus dem Internet oder sonstwoher (derzeit) urheberrechtlich geschütztes Material herunterladen wollen.
Aber im einzelnen: Bei den Grünen hat man überlegt, wie man weiter verfahren kann, im Bezug auf die Piraterie im Internet. Was kann man machen? Wie vorbeugen? Wie nachbeugen? Wie Falten ausbügeln? Basierend auf diesen Überlegungen kam man zu einem cleveren Entschluss, über den es sich streiten lässt. Eine Download Flatrate gegen Aufpreis. Völlig legal und gesetzteskonform.
Zwar müsse man noch die Einzelheiten in den folgenden Monaten diskutieren, allerdings wisse man schon jetzt, wie dieses “Prinzip” umsetzbar sein könnte.
Black Eyed Peas rocken mit Ihrer gute-Laune Single “I got a Feeling” die digitalen Download Charts – noch vor Lady Gaga (“Poker Face” und “Just Dance”)
Sagenhaft. Mehr als 5,5 Millionen legale (!) Downloads hat der gute Laune Hit der Black Eyed Peas “I got a Feeling” zu vermelden. Damit ist die Band um das einzige Girl Fergie Spitzenreiter in der “Hall of Most Downloaded Digital Song”.
Seit 2003 ist die Firma Nielsen Soundscan, damit beauftragt legale digitale Downloads zu registrieren.
In 2009 konnte sich “I got a Feeling” bereits 14 Wochen lang in den US-Single Charts auf Platz 1 behaupten. Und immernoch findet man Sie in den Top 40 der iTunes Charts.
Legales Musik Downloads aus dem Netz? Klar. Kennt man. Nun versucht Freeload.de ein bekanntes Model neu auf dem Markt zu etablieren.
Marek Hoffmann hat gestern einen recht netten Artikel im Basic Thinking Blog veröffentlicht, der sich mit den legalen und kostenlosen Musik Downloads aus dem Internet beschäftigt. Jeder weiss – Downloaden kann man an jeder Ecke. Ob nun bei den offiziellen “Musikdownload Portalen wie Musicload, Amazon Store, etc“, oder sonstwo.
Mit Freeload.de geht noch ein recht junges Projekt an den Start. Das ein anderes Ziel verfolgt – mit dem man sich bezgl. der Downloads in scheinbar “keiner” rechtlichen Grauzone wiederfindet. Was macht Freeload? Die Betreiber der Webseite machen im Grunde nicht anderes, als Musik Songs von offizieller Stelle zu “linken”.
Eine holländische Studie der Universtität Amsterdam berichtet, dass Sie keinen Beweis dafür finden konnten, dass Filesharing die Musik Verkäufe drosselt. Vielmehr sind Filesharer vielleicht gar die besseren Kunden!
Professor Nico van Eijk von der Universität Amsterdam, Holland, kam bei seiner neuerlichen Studie zu einem erstaunlichen Ergebnis. Erstaunlich deswegen, weil Sie auf den ersten Blick irgendwie unlogisch klingt.
In seiner Ausfertigung (die es hier nachzulesen gibt) schreibt er:
“Only part of the decline in music sales can be attributed to file sharing. Despite the losses for the music industry, the increased accessibility of culture renders the overall welfare effects of file sharing robustly positive,”
Mit anderen Worten: Nur ein geringer Teil der rückläufigen Musik Verkäufe kann auf Filesharing zurückzuführen sein. Tatsächlich sind Filesharer vielleicht die besten Kunden der Musikindustrie.
Günstige Musik und vor allen Dingen eine riesige Auswahl an Songs gibts bei Amazon. Der Callcenter Service von Napster ist der freundlichste. iTunes bietet sich für Apple User an und Media Markt schwimmt gut im Mainstream der Musik Download Portale mit. Aber letzten Endes wird Musicload den “Musik Download Portale” Test von Getestet.de am besten abschneiden.
Es ist bereits seit Zeiten keine Innovation mehr seine Musik aus dem Netzt zu laden. Wir sprechen jetzt aber von legalen Downloads. Mit wenigen Mausklicks ist bereits alles getan. Registrierung und Download aus einer riesigen Datenbank mit Millionen Musik Songs. Mittlerweile ist an der Qualität der Titel, der Downloads, der Nutzung und der Preise der Musik Download Portale auch kaum noch was auszusetzen. Sie bieten schon lange keine Ergänzung mehr zu den Musik Shops ind er Stadt, sondern sind zu einer echten Grösse geworden.
Das unabhängige Test Portal “Gestestet.de” hat sich einige von Ihnen zur Brust genommen. Die Rede ist von Musicload, Napster, dem Online Store von Media Markt, iTunes und dem Musik Shop von Amazon. Sie alle wurden nach Internet Auftritt, Service, Qualität und Auswahl “kritisiert”, wenn es denn sein musste.
Aus Anlass den vorliegenden Ergebnissen einer neuen Umfrage, nach denen Internet User, die Filme, Musik und Fernsehserien downloaden, auch für Downloads bezahlen würden, wenn dies kostengünstig und bequem möglich wäre, kommentierte der Chef der Australian Federation Against Copyright Theft: “Man müsse erst die Piraterie massiv reduzieren, damit die Unterhaltungsindustrie ein derartiges Paid Modell auf dem Markt etablieren könnte”.
Eine neue Umfrage in den USA, die im Auftrag von news.com.au und des Forschungsinstitut CoreData durchgeführt worden ist, hat ergeben, dass “Piraten” für Downloads bezahlen würden, wenn Sie denn eine bequeme und insbesondere günstige Plattform zum legalen Download anbieten würden.
Insgesamt haben 7.000 Menschen an dieser Umfrage teilgenommen, die in den vergangenen 12 Monaten Daten per Filesharing getauscht haben. Als Sie gefragt worden sind, ob Sie denn für einen Service zahlen würden, der TV Shows, Filme oder Musik anbietet, antworteten etwa 2/3 der Befragten, dass Sie dazu bereit wären.
Die SGA (Songwriters Guild of America) beschwert sich über die Internetstruktur – wie Sie derzeit ist, weil diese “nur darauf ausgelegt ist, die Musik Industrie zu ruinieren” und fordert die USA auf, das FBI auf illegale Filesharer anzusetzen.
Gestern lief bei Kabel1 die Dokumentation (war im übrigen sehr, sehr interessant) über – ich nenne es mal “Machenschschaften”, der Abmahnindustrie im Internet, im besonderen Bezug auf Musik Downloads. Eine Multi Millionen Dollar Industrie. In den USA meldete sich nun die SGA (The Songwriters Guild of America) zu Worte und fordert die Regierung auf, das FBI im “Kampfe” gegen illegale Filesharer zu involvieren.
Weiter hiess es, so könne man frei interpretieren: Das FBI habe noch ausreichen Ressourcen eh nicht genug zu tuen, und könne eingreifen. Bombenmässig ist auch der anmassende Vergleich: “Filesharing sei schlimmer als Bankraub.” Hammer, oder nicht?
Die SGA sieht das Netz so: “Die Internestruktur” ziele einzig und alleine darauf ab, die Musik Industrie zu ruinieren. Nur um das mal fortzuführen. Das World Wide Web – so wie es derzeit ist – mit allen Rechten, Möglichkeiten und Pflichten hat also nichts anderes im Sinn die Musik Industrie in die Pleite zu treiben.
In Hollywood dreht man jetzt völlig am Rad. Nachdem bereits die Tage selbst die US-Regierung einräumen musste, dass “Filesharing” viel zu sehr dramatisiert wird, und auch die Zahlen leicht rückläufig sind, fordert man im Land der Filme Macher, dass extra FBI Agenten abgestellt werden, um der illegalen Verbreitung von Raubkopien (Downloads) ein Ende zu setzen.
Netzsperren und auf Computern installierte Kopierschutzsoftware soll die schwindenden Profite der Branche retten. Außerdem wünscht sich Hollywood FBI-Agenten, um illegale Kopien von Blockbustern zu verhindern.
Sowas hat es in Deutschland noch nicht gegeben. Da gibt doch tatsächlich der italienische Innenminister Roberto Maroni öffentlich zu, er würde ab und an mal Musik aus dem Internet Downloaden, ohne Sie zu bezahlen.
Italiens Innenminister Roberto Maroni brüskiert mit einem gewagten Bekenntnis die internationale Dachorganisation des Bundesverbands Musikindustrie, die IFPI (International Federation of the Phonographic Industry). Der selbst in einer Band musizierende Minister verkündete aus aktuellem Anlass erneut, selbst Musik aus dem Internet zu laden ohne sie zu kaufen.
Off the Usenet Topic: Blogger und die Zensur, Piraterie killt die Musik Industrie nicht, Kinder surfen zuviel im Netz ..
Wie Blogger die Zensur umgehen
re:publica 2010 Was tun gegen die Zensur? Der im Exil lebende Tunesier Sami Ben Gharbia erklärte in Berlin, warum Googles Werbeprogramm subversiv sein kann.
via Golem















