Musik
Musik-Streams scheinen P2P-Plattformen den Rang abzulaufen. Bei einer Umfrage gaben 54 Prozent der Befragten an, mit dem illegalen Downloaden von Musik aufgehört zu haben. Des Streaming wegens.
Einerlei der Debatte wegen, ob und welche Auswirkungen illegales Filesharing auf die Musik Industrie hat, steht fest, dass im digitalen Zeitalter, sowohl die Art und Weise wie Musik konsumiert wird, verändert hat, ebenso die Möglichkeiten des Konsums im Internet.
Musik Streams, seien es Radio-streams, Playlisten bei Youtube oder andere Plattformen, wurden und werden immer mehr zur bevorzugten Methode, Musik zu hören. Sie sind einfach zu nutzen und vor allem eines: Kostenlos!
Der Manager der irischen Rockband U2, Paul McGuiness, sieht in Internet Service Providern “Mitschuldige” am Erfolg des illegalen Filesharing. Sie offerieren Breitbandzugänge für wenig Geld. Und die werden in seinen Augen nicht dafür genutzt, emails zu kontrollieren, sondern nur um Filme und Musik schnellstmöglich herunterzuladen.
Paul McGuiness, der Manager der irischen Rockband U2, übte in einem Beitrag für das GQ Magazin harsche Kritik am gesamten TK- und IT-Sektor. Seiner Meinung nach seien die Internet Provider, Mitschuld an dem Schaden, der durch illegales Filesharing entstehen würde.
Gulli zitiert McGuiness: “Benötigen die Menschen mehr Bandbreite um ihre E-Mails zu beschleunigen, oder geht es nur darum Filme und Musik so schnell wie möglich herunterzuladen?”
4 Prozent der Torrent-Dateien sind für 90 Prozent der Downloads verantwortlich. Filme wie “Indiana Jones” und “Der unglaubliche Hulk” standen zeitweise besonders hoch im Kurs, genau wie Lady Gaga´s Doppelalbum “The Fame Monster”, so das Fazit einer australischen Studie aus 2010. Der Anteil an (Kinder-) pornographischem Material im BitTorrent Netzwerk ist eher gering.
Laut einer australischen Studie und Analyse von Filesharing Dateien im BitTorrent Netzwerk, die im Frühsommer 2010 veröffentlicht worden ist, handelt es sich bei dem Grossteil der getauschten Dateien, um urheberrechtlich geschütztes Material, und nicht zum Download authorisiertes.
In der vom Australian Federation Against Copyright Theft (AFACT) veröffentlichten Auswertung heisst es, dass schätzungsweise 89 Prozent der untersuchten Torrents gegen das Copyright verstossen, wie Heise berichtet. Durchgeführt wurde die Studie vom Internet Commerce Security Laboratory (ICSL) der University of Ballarat. Der australische Medienkonzern Village Roadshow, ebenfalls ein AFACT-Mitglied unterstützte die Forschungsarbeit.
2003 wurden in Deutschland schätzungsweise 600 Millionen Musik Titel illegal heruntergeladen. 2008 waren es nur noch die Hälfte, plus etwa 100 Millionen legale Downloads. Die Zahl der Internet User stieg im gleichen Zeitraum allerdings rapide. Das würde bedeuten, dass das Interesse der Nutzer, an Musik Downloads eingebrochen ist.
Musik ist Leben. Schon seit Menschengedenken, in Zeiten da wo der Mensch noch in Höhlen lebte, produzieren wir klangvoll komponierte Töne. Und wieder andere lieben es einfach nur Ihr zu lauschen. Der Grund dafür ist so einfach wie simpel. Musik bereichert unseren Alltag. Musik drückt aus, was wir empfinden. Wir leben die Musik die wir hören.
Wie wir hörigen Musik-Fans uns allerdings den Weg zum gewünschten Medium bahnen, ist allerdings unterschiedlich. Einige gehen auf Konzerte, andere hören Radio, kaufen sich die CD´s in Musikläden und wieder andere bedienen sich der reichhaltigen Palette an Musik Plattformen im Internet. Seien es Tauschbörsen, oder Download Plattformen, legaler oder nicht ganz so legaler Natur. Einerlei. Möglichkeiten gibt´s da viele.
Vor einigen Wochen hat der ORF ein sehr interessantes Interview mit dem Harvard-Ökonom Felix Oberholzer-Gee veröffentlicht, dass sich thematisch auf die Kombination “Musik Downloads und kommerziellen Erfolg der jeweiligen Songs” bezieht. Und wie es scheint, so das Ergebnis von Studien, gibt es keinen negativen Effekt zwischen Filesharing und der Musikindustrie.
Der Schweizer Ökonom Felix Oberholzer-Gee, Associate Professor an der Harvard Business School, beschäftigt sich seit Jahren mit den ökonomischen Folgen der Digitalen Wende in der Musik-, Film- und Zeitungsbranche.
In der Vergangenheit sorgte er insbesondere dank seiner Studien für grosses Aufsehen. 2004 veröffentlichte er seine erste “Analyse”. Gemeinsam mit seinem amerikanischen Kollegen Coleman Strumpf widmete er sich der Thematik, wie sich den Tauschbörsen (Filesharing Plattformen) auf den CD Verkauf auswirken.
Janus Friis und Niklas Zennström, die Gründer der Tauschbörse Kazaa starten Ihr neueste Projekt. Rdio – wieder ein Musikprojekt für´s Internet, diesmal allerdings mit dem Segen der Musikindustrie.
Die Gründer der P2P-Tauschbörse KaZaa, Janus Friis und Niklas Zennström, wollen mit Rdio wieder Musik in die Online Welt bringen. Diesmal allerdings haben Sie für Ihr Vorhaben den Segen der Musik Industrie.
Für einen monatlichen Pauschalpreis von 5 US-Dollar räumen Sie den Nutzern unbegrenzten Zugriff auf den Musikkatalog ein. Für 10 Dollar gibt´s zusätzlich die Möglichkeit die Musik auch offline auf mobilen Geräten wie dem iPhone abzuspielen.
Die POP-Künstlerin Lady Gaga (“Poker Face”) gab in einem Interview Ihre Meinung zum Thema kostenlose Musik Downloads preis. Ihr sind die gefileshareten Tracks egal, wenn Sie Geld verdienen will, geht Sie auf Tour, so die Kurzfassung.
Musikerin Lady Gaga – die Songs wie Poker Face oder Bad Romance erst so richtig bekannt gemacht haben – hat im Interview mit der Times Online einige recht interessante Aussagen gemacht. Insbesondere im Bezug auf die Thematiken des Filesharings. Für viele Künstler, insbesondere aber die Musik Industrie ist das Tauschen von Songs noch immer ein grosses Problem.
Kürzliche Aussagen über die Anzahl der illegalen Musik Downloads, vielleicht zweifelhaft ob korrekt, sprechen von 40 Milliarden Stück pro Jahr. Wie dem auch sei. Während sich einige hinter den Kulissen fleissig Gedanken machen, wie denn dieses scheinbare Problem gelöst werden könnte, geht Lady Gaga ganz anders an die Sache heran. Für Sie sind die kostenlosen Downloads Ihrer Musik im Internet nicht weiter schlimm.
Die Musikdownload-Trends in Australien halten unvermindert an. Der flächendeckende Internetbreitbandzugang machts möglich. Australier laden weiterhin kostenlos Musik aus dem Netz herunter, ohne dafür zu bezahlen. Auf der anderen Seite nutzen aber auch mittlerweile mehr User Online Shops.
Die Studie “CCi Digital Futures 2010” veröffentlicht, welche sich mit dem australischen Nutzerverhalten im Internet beschäftigt. Dabei zeigte sich, dass das Internet weiterhin auf dem richtigen Wege pendelt, wenn man es so formulieren möchte.
Am besten zeigt sich das im Australischen “Musik” verhalten. So bevorzugen die meisten Australier zwar CDs, die Sie auch in den Händen halten und ins Regal einräumen können, allerdings stieg im vergangenen Jahr trotzdem der Digitale Musik Downloadmarkt um mehr als 4 Prozent.
“Musik Downloads: Kaufen? Warum kaufen, wenn man es auch kostenlos haben kann?” – Universal´s Francis Keeling muss erkennen, dass man die Internet Piraterie nicht aufhalten kann. Auf der Great Escape in Brighton spricht er, der Deals für Lady Gaga, Eminem und Rihanna einfädelt, über Alternativen und Lösungen.
Die Universal Music Group International hat sich schon längst einen Namen gemacht, wenn es darum geht, gegen Internet Piraterie vorzugehen.
Allerdings erkennt Francis Keeling, Vize Präzident des Digitalen bei Universal, dass es nicht möglich sei, Internet Piraterie zu stoppen. Was man aber machen könne sei, Filesharing gesellschaftlich als nicht akzeptierbar zu brandmarken. Die Anerkennung von Filesharern soll sinken. So die Zukunftsvision von Keeling. Ob dies umsetzbar ist, steht auf einem anderen Blatt Papier geschrieben.
Zur Promo des neuen Fantastischen Vier Album “Für Dich Immer Noch Fanta Sie” dachte man sich eine neue Virale Promo Kampagne aus: Man wirbt mit Blogs und löscht Youtube Promo Videos. Alles für den BUZZ.
Heute ist der Tag an dem die Erde stillsteht das neue Album der Fantastischen Vier auf den Markt kommt. Für Dich Immer Noch Fanta Sie. Und passend dazu hat man sich im Hause der Plattenproduzenten eine fette virale Marketing Kampagne ausgedacht: Nein, nein. Die Fantas um Thomas D rocken keinen Internet Stream, machen auch nicht bei Chatroulette mit und geben auch keinen Live Act im Netz zum besten (oder doch?). Zumindest derzeit nicht.
Nein. Die Taktik ist viel gewiefter wie Jörg Olaf von Netzpolitik gerade schon schrieb: Man löscht einfach alle Promo Videos zur neuen CD bei Youtube. Damit erreicht man viel mehr. Nämlich Buzz:















