Onlinepetition vs. “Killerspiele” Verbot erfolgreich? Es scheint so …
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Die Augen waren geradewegs auf das weitreichende Herstellungs- und Verbreitungsverbot für sogenannte “Killerspiele” gerichtet, deren Umsetztung damals, 2009, auch wahrscheinlich erschien. Nicht zuletzt wegen der jüngsten Amoklaufe zu jener Zeit. Heute allerdings, sieht die Welt schon wieder ganz anders aus: Es scheint, als wäre die Debatte um eine Gesetztesausweitung erstmal vom Tisch.
Das eine Zeit lang drohende, weitreichende Herstellungs- und Verbreitungsverbot für sogenannte “Killerspiele” ist wohl endgültig vom Tisch – so ein Regierungsvertreter bei einer Sitzung des Petitionsausschusses im Deutschen Bundestag.
Es besann sich zu einer Zeit. Mitte des Letzten Jahres (2009) war es. Da eröffnete Peter Schleußer die Online Petition “Gegen ein Verbot von Action-Computerspielen”. In der darauf folgenden Zeit haben sich mehr als 50.000 Computer Spiele Liebhaber gefunden, die jene Petition unterzeichnet haben. Folglich wägte man Sie, seitens der Gamer-Fans, als “erfolgreich”.
Am gestrigen Montag wurde Sie im entsprechenden Ausschuss des Deutschen Bundestages in öffentlicher Sitzung durchgekaut. Schleußer stellte seine Online Petition vor, die sich gegen das am 5. Juni 2009 geforderte Herstellungs- und Verbreitungsverbot von Actioncomputerspielen richtet.
Vielmehr sieht die Petition vor, dass allgemein die Gamer-Branche in Deutschland mehr Unterstützung bekommt. Insbesondere auch von Medientechnischer Seite, aber auch aus Pädagogischer Sicht.
Hermann Kues machte in seiner Rolle als Vertreter der Bundesregierung klar, dass man den Forderungen nach einer Ausweitung der Gesetzte in diesem Falle nicht nachkommen wolle. Anstelle dessen soll verstärkt auf Aufklärung gesetzt werden.
Die Richtung, in welche man möglicherweise entscheiden wird, ist nun also vorgegeben. Es fehlt allerdings noch der letzte Schliff, damit alles offiziell ist. Dennoch ist es wohl erachtenswert, dass hier in diesem Falle augenscheinlich grossen Wert mitunter auf die Meinungen der Gamer – in Form der Petition – gelegt worden ist. Was ja nicht immer der Fall gewesen ist, wenn man ein wenig auf vergangene Tage blickt.
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