Grüne für “Musik Download Flatrate für Österreich” für 5 bis 10 Euro p.M.
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In Österreich sind Downloads weitmehr als eine rechtliche Grauzone als anderswo. Nun denken die Grünen im Nachbarstaat über eine Download Flatrate nach: “Für 5 bis 10 Euro soll jeder Internetnutzer soviel und das herunterladen können, wie Ihm beliebt.”
Die Grünen haben einen sehr interessanten Vorschlag in Österreich am Start. Die Rede ist von einer “Download Flatrate”. Sowas wie einem Freibrief für alle, die aus dem Internet oder sonstwoher (derzeit) urheberrechtlich geschütztes Material herunterladen wollen.
Aber im einzelnen: Bei den Grünen hat man überlegt, wie man weiter verfahren kann, im Bezug auf die Piraterie im Internet. Was kann man machen? Wie vorbeugen? Wie nachbeugen? Wie Falten ausbügeln? Basierend auf diesen Überlegungen kam man zu einem cleveren Entschluss, über den es sich streiten lässt. Eine Download Flatrate gegen Aufpreis. Völlig legal und gesetzteskonform.
Zwar müsse man noch die Einzelheiten in den folgenden Monaten diskutieren, allerdings wisse man schon jetzt, wie dieses “Prinzip” umsetzbar sein könnte.
Die Provider, die die Breitbandzugänge zur Verfügung stellen – sollen einfach, zusätzlich zu den normalen Internetzugangskosten eine weitere Pauschale nehmen, von 5 bis 10 Euro. Für diese Summe hat der User Das Recht zu Downloaden, was, wie und wann es Ihm beliebt. Ob Pop Songs, Software oder sonstwas. Völlig gesetzeskonform versteht sich. Zusätzlich müsse man das Urheberrecht ein wenig “anpassen”, um dieses vorgehen “legal” praktizieren zu können.
Kleinvieh macht auch Mist!
Die Pauschale von bis zu 10 Euro, soll dann gesammelt den Verwertungsgesellschaften zugeführt werden. In Östereich könnten das geschätzt 120 bis 180 Millionen Euro sein, also schon eine Stange Geld. Diese Einnahmen widerum sollen dann an die Künstler weitergegeben werden und den normalen Gang des Geldes gehen. Klingt nach einem erträglichen Geschäft, dass die Verwertungsgesellschaften, trotz “Piraterie”, die dann allerdings legal wäre, entlohnt. Diese bekommen Geld aus einem Pool, an dem Sie sonst nicht beteiligt wären.
Im Gegenzug fordern die Grünen, dass jene “Downloader” nicht erfasst und deren Daten nicht offen gelegt oder weitergegeben werden. “Sprich: Anonym und sicher downloaden.”
Alles in allem befindet sich dieser “idealistische Gedanke” allerdings noch im Anfangsstadium. Offen bleiben viele Fragen: Wird es den Grünen möglich sein, in Österreich das “legale Downloaden” einzuführen? Würden andere Länder diesem Beispiel folgen? Spielen die Verwertungsgesellschaften da mit, die ja sonst immer auf Kriegsfuss, gegen alles und jeden sind? Lässt sich das Urheberrechtsgesetz so ohne weiteres umschreiben? Wie zufrieden wären die Künstler mit solch einer Lösung? Und und und ..
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