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CCi Digital Futures 2010: “Illegale Musik Downloads in Australien” weiterhin beliebt

22.May 2010 | Gepostet von Philipp

Die Musikdownload-Trends in Australien halten unvermindert an. Der flächendeckende Internetbreitbandzugang machts möglich. Australier laden weiterhin kostenlos Musik aus dem Netz herunter, ohne dafür zu bezahlen. Auf der anderen Seite nutzen aber auch mittlerweile mehr User Online Shops.

Die Studie “CCi Digital Futures 2010” veröffentlicht, welche sich mit dem australischen Nutzerverhalten im Internet beschäftigt. Dabei zeigte sich, dass das Internet weiterhin auf dem richtigen Wege pendelt, wenn man es so formulieren möchte.

Am besten zeigt sich das im Australischen “Musik” verhalten. So bevorzugen die meisten Australier zwar CDs, die Sie auch in den Händen halten und ins Regal einräumen können, allerdings stieg im vergangenen Jahr trotzdem der Digitale Musik Downloadmarkt um mehr als 4 Prozent.

Allerdings flachte das Interesse an illegalen Musikdownloads keinesfalls ab, wie eine Umfrage unter 1.000 Befragten ergab. Der überwiegende Teil der Downloader begründete Ihr Handeln mit drei Argumenten: Einfach, schnell, bzw. leicht zu nutzen und kostenlos.

Insgesamt 28 Prozent gaben bei dieser Umfrage an, Sie würden Musik aus unrechtmässigen Quellen herunterladen. Im Vergleich zu der Studie aus 2007, ein Anstieg von 4 Prozent. 12 Prozent meinten, Sie tuen es jede Woche.

Etwa der 30 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass kostenlose Musikdownloads massgeblich Ihr Kaufverhalten beeinflussen würden, getreu dem Motto: “Warum kaufen, wenn es auch kostenlos möglich ist.

Weiter gab ein Drittel an, mehr Musik zu kaufen, was einem Anstieg von gut 6 Prozent entspricht.

Festzuhalten bleibt mit Sicherheit, dass solche Statistiken die Musikindustrie nicht glücklich machen, wenngleich gut doppelt soviele Australier (fast 20 Prozent) angeben, Musik in Online Shops zu kaufen. Der Trend zum kostenlosen Musik Download hält weiter an.

Die Ursachen kann man aber nicht nur alleine bei den eben genannten drei Aspekten suchen und finden. Einfach, schnell und simpel zu nutzen, sowie kostenlos. Gewiss sind dies wichtige Aspekte, aber nicht die einzigen. Der Preis dürfte ein entscheidener Faktor sein. Vergleicht man doch einfach die Preise, wird dies deutlich. Ein komplettes Album mit 20 Songs kostet im Musikmarkt um die Ecke vielleicht 10 bis 15 Euro. In digitalen Online Shops bezahlt man durchschnittlich – würde man die Songs einzeln kaufen und herunterladen, je nach Anbieter – 15 bis 25 Euro. Letzten Endes bezahlen Verbraucher in solchen Fällen oftmals mehr.

Und da setzt doch das kuriose an. Müssten die legalen und kostenpflichtigen Musik Downloads im Internet nicht eigentlich billiger sein, als Käufe im “normalen” Musikfachgeschäft?!

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